Pioneering the next step.
SAP Gold Partner

SAP-Wiki

PDM: Produktdatenmanagement

PDM steht für Produktdatenmanagement und bündelt in SAP alle Informationen zu einem Produkt während Entwicklung und Fertigung. Dazu zählen Materialstamm, Stücklisten, Zeichnungen, Dokumente und Klassifizierungsdaten, verwaltet über das Dokumentenmanagementsystem und die Klassifizierung. PDM sorgt dafür, dass Konstruktion, Einkauf und Fertigung auf denselben aktuellen Produktdaten arbeiten.
Definition

Was ist PDM: Produktdatenmanagement?

PDM verknüpft den Materialstamm mit Dokumenten wie CAD-Zeichnungen, Spezifikationen und Prüfvorschriften über das SAP-Dokumentenmanagementsystem. Die Klassifizierung ordnet Materialien nach technischen Merkmalen und macht sie darüber wiederauffindbar, statt sie nur über Materialnummern zu identifizieren. Änderungsstände von Zeichnungen oder Stücklisten lassen sich über das Änderungsmanagement nachvollziehbar versionieren. So bleibt jederzeit erkennbar, welcher Dokumentenstand zu welcher Fertigungscharge gehört und wer die Änderung wann freigegeben hat.

PDM betrifft vor allem Unternehmen mit komplexen, sich verändernden Produkten, etwa im Maschinenbau oder Anlagenbau, in denen Konstruktion und Fertigung eng zusammenarbeiten müssen. Reine Handelsunternehmen ohne eigene Konstruktion benötigen selten den vollen Funktionsumfang. Von PLM unterscheidet sich PDM durch den engeren Fokus auf Daten und Dokumente. PLM betrachtet zusätzlich den gesamten Produktlebenszyklus inklusive Projektmanagement, Portfolioplanung und Serviceprozessen, während PDM eher die Datenbasis dafür liefert.

Ein PDM-Projekt beginnt häufig mit der Bereinigung bestehender Materialstämme und Dokumente, die über Jahre in unterschiedlichen Ablagen entstanden sind. Die Anbindung eines CAD-Systems an SAP verlangt eine klare Regelung, welches System für welche Daten maßgeblich ist. Ohne diese Klärung entstehen leicht Doppelpflege und widersprüchliche Versionsstände. Eine saubere Klassifizierung zahlt sich besonders bei der Einführung der Variantenkonfiguration aus, weil Merkmale dort direkt weiterverwendet werden.

Funktionen
Vorteile
No data was found
Grenzen
No data was found

FAQ

Häufige Fragen zu PDM: Produktdatenmanagement

Was ist der Unterschied zwischen PDM und PLM?
PDM konzentriert sich auf Produktdaten und Dokumente: Zeichnungen, Stücklisten, Klassifizierung und deren Versionierung. PLM fasst diesen Bereich als Teilaufgabe auf und deckt zusätzlich den gesamten Produktlebenszyklus ab, von der ersten Idee über Projektmanagement bis zu Service und Außerbetriebnahme. PDM ist damit enger gefasst als PLM.
Braucht man für PDM ein eigenes CAD-System?
PDM ersetzt kein CAD-System. Es verwaltet die daraus erzeugten Dokumente und deren Verknüpfung zum Materialstamm. Über Schnittstellen lassen sich gängige CAD-Systeme an SAP anbinden, sodass Zeichnungen direkt am Material hinterlegt werden. Ohne CAD-Anbindung verwaltet PDM weiterhin klassische Dokumente, dann aber mit manuellem Pflegeaufwand.
Lohnt sich PDM auch für kleinere Konstruktionsbüros?
Das hängt von der Zahl der Produktvarianten und Änderungen ab. Bei wenigen, stabilen Produkten reicht oft eine einfache Dokumentenablage ohne volles PDM. Sobald Zeichnungen häufig geändert werden und mehrere Abteilungen darauf zugreifen, reduziert eine strukturierte Verwaltung in SAP das Risiko veralteter Stände spürbar.

Ihr Kontakt

Gabriele Görtz, Head of Sales & Growth
Gabriele Görtz
Head of Sales & Growth

Sprechen Sie mit uns.

Ein Erstgespräch dauert 30 Minuten. Sie können auch direkt mit einem konkreten Thema kommen. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns.
Willkommen bei der CPRO Gruppe

Ihr bisheriger Anbieter ist jetzt CPRO. Sie wurden automatisch auf unsere neue Website weitergeleitet. Für Sie ändert sich nur der Markenauftritt: Ihre Verträge behalten ihre Gültigkeit, Ihre Ansprechpartner und die Gesellschaft als Ihr Vertragspartner bleiben unverändert. Wir freuen uns, Sie hier begrüßen zu dürfen!