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Der CO2-Fußabdruck vom SAP Sustainability Footprint Management: Integration in SAP S/4HANA Cloud und SAP S/4HANA

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Thomas Voglsamer
Consultant
schreibt über Cloud ERP, Fit-to-Standard und ehrliche Vorstudien.
16. August 2024
Der CO2-Fußabdruck vom SAP Sustainability Footprint Management: Integration in SAP S/4HANA Cloud und SAP S/4HANA
Dieser Blogbeitrag ist der fünfte und letzte Teil unserer Blogserie, die sich auf die Kernfunktionen (Roadmap) des SAP Sustainability Footprint Managements (SFM) konzentriert. Diesmal wird die Integration des CO 2 -Fußabdrucks von SAP SFM in SAP S/4HANA Cloud und SAP S/4HANA erläutert.
Inhalt

#sap sfm

#sap sustainability footprint management

In dieser Serie liegt der Fokus darauf, jeden Aspekt des SAP SFM eingehend zu untersuchen, um einen umfassenden Einblick in seine Funktionalitäten zu gewähren.

TIPP : Für die Leser, die mit dem SAP Sustainability Footprint Management und der Roadmap noch nicht vertraut sind, könnte es hilfreich sein, vorab meinen Überblicksartikel über das SAP SFM zu lesen, um ein besseres Verständnis der Grundfunktionalitäten zu erhalten.

Funktionalitäten SAP SFM

Die Funktionalitäten von SAP SFM lassen sich in fünf Hauptschritte in der Roadmap unterteilen. In der untenstehenden Grafik werden die fünf Schritte visualisiert, wobei in diesem Blog die Analysemöglichkeiten im Fokus stehen:

– Erfassung von Stamm- und Transaktionsdaten: Daten werden aus dem angebundenen SAP S/4HANA Cloud oder SAP S/4HANA System erfasst.

– Emissionsfaktoren Management: Die erfassten Daten werden mit Emissionsfaktoren kombiniert, um die Umweltauswirkungen zu bewerten.

– Berechnung des CO 2 -Fußabdrucks: Die Anwendung berechnet den Nachhaltigkeits-Fußabdruck basierend auf den Auswirkungen.

– Analyse der berechneten Fußabdrücke: Die errechneten Fußabdrücke können im Detail analysiert werden.

– Re-Integration in Geschäftssysteme: Die Fußabdrücke können wieder in das angebundene SAP S/4HANA Cloud – oder SAP S/4HANA -System integriert werden.

Fußabdruck-Integration

Die Integration von CO 2 -Fußabdrücken von SAP SFM in die Geschäftsprozesse bietet zahlreiche Vorteile. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die berechneten Fußabdrücke nahtlos in die End-to-End-Geschäftsprozesse integriert werden können. Dies verschafft den Anwendern Transparenz und wertvolle Einblicke in Nachhaltigkeitskennzahlen, was die Einbeziehung ökologischer Aspekte in die Entscheidungsfindung ermöglicht. Mit der App „Fußabdruckergebnisse verwalten“ können die Berechnungsergebnisse (CO2e pro Einheit) effizient verwaltet werden. Über einen „Publish“-Button können diese Ergebnisse direkt in das angebundene ERP-Quellsystem übertragen werden. Diese Integration trägt dazu bei, den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens kontinuierlich zu überwachen und zu optimieren, indem sie Nachhaltigkeitsdaten in den gesamten Geschäftsablauf einfließen lässt.

In SAP S/4HANA werden die veröffentlichten CO 2 -Fußabdrücke in der Nachhaltigkeits-Integrationskomponente gespeichert. Geschäftsanwender können nun darauf zugreifen, beispielsweise über die App „Produktfußabdrücke verwalten“ :

Es ist außerdem geplant, CO 2 -Fußabdrücke im Laufe der Zeit in immer mehr SAP S/4HANA -Anwendungen und -Prozesse nativ zu integrieren, sodass Geschäftsanwender bei ihrer täglichen Arbeit direkten Zugriff auf diese Informationen haben. Die ersten Szenarien werden im Einkauf und in der Bestandsverwaltung bereitgestellt.

Einkauf – Bestellanforderungspositionen überwachen

Die Integration des CO 2 -Fußabdrucks in die App „Bestellanforderungspositionen überwachen“ stellt einen wichtigen Schritt zur Einbindung von Nachhaltigkeitskriterien in den Einkaufsprozess dar. Diese Erweiterung ermöglicht es Einkäufern, den CO 2 -Fußabdruck jeder Bestellanforderung (BANF) detailliert zu analysieren. Mit dieser Funktion können Einkäufer bereits im Vorfeld proaktive Maßnahmen zur Reduzierung von CO 2 -Emissionen ergreifen.

Durch die Anzeige des CO 2 -Fußabdrucks auf der BANF-Positionsebene können Einkäufer die Umweltauswirkungen zukünftiger Einkäufe besser verstehen und berücksichtigen. Die App bietet wertvolle Einblicke in die zu erwartenden CO 2 -Emissionen, falls die Bestellanforderung genehmigt und umgesetzt wird. Diese Transparenz ermöglicht es den Einkäufern, gezielte Strategien zur Emissionsreduktion zu entwickeln, wie etwa die Auswahl umweltfreundlicher Lieferanten und die Optimierung von Bestellmengen.

Darüber hinaus ist geplant, diese Funktionalität auch auf Bestellungen auszuweiten. Dies bedeutet, dass Einkäufer künftig nicht nur die CO 2 -Emissionen von Bestellanforderungen, sondern auch von tatsächlichen Bestellungen überwachen und steuern können.

Inventory Management

Die Integration von CO 2 -Fußabdrücken in die App „Bestand – Mehrere Materialien“ erweitert deren Funktionalität erheblich. Ursprünglich konzipiert, um Bestandsmengen und deren finanzielle Werte zu überwachen, ermöglicht diese Erweiterung nun auch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Die Integration der Nachhaltigkeitskriterien bietet den Bestandsmanagern wertvolle Einblicke in die Umweltauswirkungen der gelagerten Materialien. Dies ermöglicht es ihnen, die Bestände nicht nur nach finanziellen Aspekten, sondern auch unter ökologischen Gesichtspunkten zu verwalten. Dadurch können sie fundierte Entscheidungen treffen, die sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Ziele berücksichtigen. Diese Informationen fließen direkt in die Entscheidungsprozesse ein, sodass Maßnahmen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks entwickelt und umgesetzt werden können. Es ist auch geplant, diese Integration auf weitere Prozesse und Anwendungen des Inventory Managements auszuweiten, wie beispielsweise die App „Bestands-KPI-Analyse“ .

Schlusswort

In den einzelnen Blogbeiträgen 1-5 wurden auf der Roadmap innerhalb der einzelnen Schritte verschiedene Apps vorgestellt. Nachdem die Integration der Fußabdrücke in das angebundene SAP S/4HANA Cloud – oder SAP S/4HANA -System im fünften Blogbeitrag auf der Roadmap erläutert wurde, ist die Blogserie am Ende angelangt.

(SAP Learning 2024; SAP Knowledge Center 2024; SAP Help Portal 2024; Nico Wottke 2024; Carlos Portillo 2024)

Literaturverzeichnis

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