Pioneering the next step.
SAP Gold Partner

SAP-Wiki

SD – Vertrieb (Sales and Distribution)

SAP SD ist das Modul für Vertrieb und Distribution in SAP ERP und SAP S/4HANA. Es bildet Anfrage, Angebot, Verkaufsauftrag, Lieferung und Faktura entlang des gesamten Verkaufsprozesses ab und prüft dabei Preise, Verfügbarkeit und Kreditlimits. SD verbindet damit Vertrieb, Lager und Finanzbuchhaltung in einem Ablauf.
Definition

Was ist SD?

SD bildet den Vertriebsprozess in aufeinanderfolgenden Belegen ab, beginnend bei Anfrage und Angebot über den Verkaufsauftrag bis zu Lieferung und Rechnung. Jeder Beleg übernimmt Daten aus dem vorherigen und lässt sich bis zum Ursprungsbeleg zurückverfolgen. Konditionen im Preisfindungsschema errechnen automatisch Preise, Rabatte und Zuschläge je Kunde oder Vertriebsweg. Eine Verfügbarkeitsprüfung gegen den Bestand aus MM entscheidet, ob und wann geliefert werden kann.

SD betrifft jedes Unternehmen mit klassischem Kundengeschäft, vom einfachen Standardverkauf bis zur komplexen Auftragsfertigung mit kundenspezifischer Konfiguration. Bei konfigurierbaren Produkten koppelt sich SD eng an die Variantenkonfiguration, die im Verkaufsauftrag die passende Ausprägung ermittelt und an PP weiterreicht. Reine Lagerfertiger benötigen dagegen selten mehr als Standardauftragsarten. Die Rechnung aus SD bucht am Ende automatisch in FI, wodurch beide Module eng verzahnt bleiben.

Ein SD-Projekt beginnt mit der Analyse der Auftragsarten und Preisfindungsschemata, die in gewachsenen Systemen oft viele Sonderfälle enthalten. Häufige Stolperstelle ist die Kreditlimitprüfung, wenn Zahlungsbedingungen und Limits nicht konsistent im Kundenstamm hinterlegt sind. Bei der Umstellung auf S/4HANA wandert der Kundenstamm technisch in das Geschäftspartnermodell, was eine sorgfältige Migration bestehender Konditionen und Partnerrollen verlangt. Tests entlang des kompletten Order-to-Cash-Prozesses gehören deshalb vor jeden Go-live.

Funktionen
Vorteile
No data was found
Grenzen
No data was found

FAQ

Häufige Fragen zu SD – Vertrieb (Sales and Distribution)

Was ist der Unterschied zwischen Angebot und Verkaufsauftrag in SD?
Das Angebot ist eine unverbindliche Zusage von Preis und Liefertermin an den Kunden, die zeitlich befristet gilt. Der Verkaufsauftrag entsteht, sobald der Kunde verbindlich bestellt. Er löst die weiteren Schritte wie Verfügbarkeitsprüfung, Lieferung und Faktura aus. Ohne Auftrag bleibt ein Angebot eine reine Absichtserklärung ohne Lieferverpflichtung.
Wie prüft SAP SD die Verfügbarkeit einer Ware?
SD greift bei der Auftragserfassung auf die Bestandsdaten aus MM zu und prüft freie Mengen, offene Bestellungen und geplante Zugänge gegen den gewünschten Liefertermin. Reicht der Bestand nicht aus, schlägt das System einen späteren Termin oder eine Teillieferung vor. Unter S/4HANA steht dafür eine erweiterte, differenziertere Verfügbarkeitsprüfung zur Verfügung.
Braucht jedes Unternehmen mit Vertrieb das SD-Modul?
Sobald ein Unternehmen im SAP-System Aufträge erfasst, Lieferungen erstellt und Rechnungen schreibt, nutzt es SD, oft ohne den Modulnamen bewusst wahrzunehmen. Der Funktionsumfang lässt sich schlank für einfache Standardverkäufe einrichten oder umfangreich für komplexe Konditionen, mehrstufige Lieferketten und internationale Vertriebswege ausbauen.

Ihr Kontakt

Gabriele Görtz, Head of Sales & Growth
Gabriele Görtz
Head of Sales & Growth

Sprechen Sie mit uns.

Ein Erstgespräch dauert 30 Minuten. Sie können auch direkt mit einem konkreten Thema kommen. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns.
Willkommen bei der CPRO Gruppe

Ihr bisheriger Anbieter ist jetzt CPRO. Sie wurden automatisch auf unsere neue Website weitergeleitet. Für Sie ändert sich nur der Markenauftritt: Ihre Verträge behalten ihre Gültigkeit, Ihre Ansprechpartner und die Gesellschaft als Ihr Vertragspartner bleiben unverändert. Wir freuen uns, Sie hier begrüßen zu dürfen!